Das Repertoire der Sinfonia umfasst klassische Schwerpunkte wie sämtliche Beethoven- und Schubert-Sinfonien, die z. Zt. auch für einen CD-Zyklus eingespielt werden, aber auch Wiederentdeckungen und Uraufführungen, etwa beim Beethovenfest Bonn und beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Auch bei den Festivals von Bratislava, Budapest, Cheltenham, Ljubljana und London sind Dirk Joeres und die Westdeutsche Sinfonia Leverkusen wiederholt zu Gast. Anlässlich des WSL-Debüts im Großen Festspielhaus Salzburg (2004) schrieben die ‚Salzburger Nachrichten’: „Das Orchester ist vorzüglich konsolidiert in Spieldisziplin und Klangbalance.“

Anlässlich eines Konzerts in der Münchner Philharmonie schrieb die Süddeutsche Zeitung: „Dirk Joeres gelingt es, die genuin dialogischen Strukturen des klassischen Musizierstils eindringlich hervorzuheben. Die schlank gehaltenen Tempi, wohltuend entschlackt vor allem die langsamen Sätze, und der durchsichtige, fein modellierte Orchesterklang unterstützen diese Intention. Klassische Musik als Actio und Reactio - hier formt sich ein ausdifferenziertes Bild, das die Härten der Sforzati so wenig scheut wie abrupte dynamische Zurücknahmen. Konturenschärfen waren auszumachen, die man bei größeren Formationen oft vermisst.“

Die Jubiläumstournee aus Anlass ihres 20-jährigen Bestehens in der Spielzeit 2007/2008 führte die Sinfonia u.a. zu erneuten Auftritten nach Salzburg (Festspielhaus), München (Philharmonie am Gasteig) und Köln (Philharmonie). 2012 feierten Dirk Joeres und die WSL ihr 25-jähriges Jubiläum, u.a. mit einem Debüt-Konzert im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, einer Spanien-Tournee sowie Auftritten beim Flandern-Festival.